Bernd M. Nestler und Prof. Josef Oberberger
Bernd M. Nestler wurde von Prof. Josef Oberberger früh vom Protégé zum Künstler-Kollegen geadelt. Er zeigt Werke, die, in der Sekunde geboren, mit Tusche und Tinte die Verletzlichkeit der Seele beleuchten, eingetaucht in eine Farben- und Formenwelt, die seiner Lichtmaltechnik entspringt.
Die Oberberger Stiftung erinnert in diesem Kontext an Prof. Josef Oberberger als einen Künstler, der sich mit hintergründigem Humor in jedem Augenblick sein eigenes Bild der Welt machte und dabei mit manchem Werk tief blicken ließ.
Die Ausstellung „Peek Performance - Kunst im Augenblick“ lädt ihre Besucher im AltstadtQuartier Münchner Hof ein, zwei für Regensburg wichtigen Künstlern in ihrer ganzen Menschlichkeit zu begegnen.
Manche im Bild festgehaltene Ewigkeit des Augenblicks soll dabei abstrakt wie konkret daran erinnern: Schmunzeln ist immer erlaubt.
Ausstellung & Öffnungszeiten
| Ausstellung | PEEK PERFORMANCE |
| Untertitel | Kunst im Augenblick |
| Zeitraum | 21. November bis 31. März 2026 |
| Öffnungszeiten | MO bis FR | 13:00 bis 18:00 Uhr |
PEEK PERFORMANCE – Kunst im Augenblick
Zwei Meister ihres Fachs, vereint in einer Ausstellung, üben sich im Augenblick.Bernd M. Nestler wurde von Prof. Josef Oberberger früh vom Protégé zum Künstler-Kollegen geadelt. Er zeigt Werke, die, in der Sekunde geboren, mit Tusche und Tinte die Verletzlichkeit der Seele beleuchten, eingetaucht in eine Farben- und Formenwelt, die seiner Lichtmaltechnik entspringt.
Die Oberberger Stiftung erinnert in diesem Kontext an Prof. Josef Oberberger als einen Künstler, der sich mit hintergründigem Humor in jedem Augenblick sein eigenes Bild der Welt machte und dabei mit manchem Werk tief blicken ließ.
Die Ausstellung „Peek Performance - Kunst im Augenblick“ lädt ihre Besucher im AltstadtQuartier Münchner Hof ein, zwei für Regensburg wichtigen Künstlern in ihrer ganzen Menschlichkeit zu begegnen.
Manche im Bild festgehaltene Ewigkeit des Augenblicks soll dabei abstrakt wie konkret daran erinnern: Schmunzeln ist immer erlaubt.
Werk 1
| Bernd M. Nestler | Werk 1 | 100 x 80 cm Von der Glaskunst kommend entwickelte Bernd M. Nestler über viele Jahre hinweg eine Technik, die jene Farben einfängt, die das gebrochene Licht dem Betrachter manchmal nur für Sekundenbruchteile schenkt. Er bedient sich dieses Spektrums, um mit seiner Lichtmaltechnik das Licht und die Farben des Augenblicks dauerhaft wahrnehmbar zu machen, mit Graphit mit Tusche auf Leinwand. |
Werk 2
| Bernd M. Nestler | Werk 2 | 30 x 21 cm In der Pandemie startete er seine Serie „Fünf-Sekunden-Zeichnungen“. Hier sind es Graphitstift und Tuschefarben auf Leinwand und Papier, die das Publikum einladen, einen ureigenen Zugang zu den im Atelier entstandene farbenprächtigen Augenblicksaufnahmen zu finden. „Farbe gegen Form, Linie gegen Fläche“ definiert Bernd M. Nestler seine Herangehensweise. |
Werk 3
| Bernd M. Nestler | Werk 3 | 100 x 80 cm Jedes Bild lässt die seelische Verfasstheit des Künstlers im Augenblick aufscheinen, und gibt dem Betrachter Gelegenheit, das Wahrgenommene im Lichte der eigenen Erfahrung zu deuten. Das Eintauchen in die Farbenwelt des Künstlers löst Assoziationen aus, die zwischen Werk und Betrachter eine sinnliche Brücke schlägt, die individueller nicht sein könnte. |
Kuss der Musé
| Prof. Josef Oberberger | Kuss der Musé | 58 x 42 cm Professor Josef Oberberger war ein Meister vieler Techniken und ein aufmerksamer Beobachter seiner Zeit und Gesellschaft. So entzog er sich erfolgreich dem Schubladendenken des Kunstmarktes und feierte sich mit seinen Zeichnungen selbst als Kunstschaffenden zwischen hohen Weihen und tiefen Begierden. |
Obe und Gemahlin
| Prof. Josef Oberberger | Obe und Gemahlin | 33 x 30 cm Aus vielen seiner Bilder spricht sympathische Selbstironie. Der Schriftsteller Gerd Holzheimer bezeichnete ihn als „Zen-Maler aus dem Land der Bayern“, Auslandsaufenthalte und Studienreisen zementierten seine Weltoffenheit, seine Liebe zu Paris kommentierte er selbst: „Gott ist überall, aber eine kleine Wohnung hat er in Paris.“ |
Museumsbesucher
| Prof. Josef Oberberger | Museumsbesucher | 39 x 29 cm Vom künstlerischen Schaffensprozess, den er auch in etlichen Selbstportraits festgehalten hat, bis hin zur Kunstrezeption, die er von der Kunsthalle bis zur Oper mit viel Humor entlarvte, war nichts vor seinen wachen Augen und sicherem Strich sicher. Von den Künstlerportraits bis hin zu den Musenbildern spricht aus seinen Werken vor allem eins: Wertschätzung. |